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Clara arbeitete zehn Jahre lang in einer traditionellen Textilfabrik in Berlin und lernte dort jeden stoffbezogenen Prozess von der Stoffauswahl bis zur Verarbeitung. Doch ein wunderbarer Zufall führte sie zur Gründung ihres eigenen Ladens. Vor drei Jahren, als sie das Haus ihrer alleinstehenden Nachbarin, Frau Hermann, putzte, bemerkte sie, dass deren Bett mit einer rauen Plastikfolie bedeckt war. Die Bodenmatte hatte durch den langen Gebrauch ihre Elastizität verloren und machte beim Betreten ein raues, kratzendes Geräusch. „Als Kind hatte ich immer das Gefühl, Kompromisse eingehen zu müssen, aber dann entdeckte ich, dass bequeme Möbel mir tatsächlich Seelenfrieden geben können.“ Frau Hermanns Worte wurzelten wie ein Samenkorn langsam in Claras Herzen.

Sie begann, traditionelle Werkstätten in ganz Deutschland zu besuchen. In einer kleinen Stadt in Bayern traf sie einen Weber, der auf Handspinnen bestand. Die dort hergestellten Bio-Baumwollstoffe haben eine natürliche Textur, fühlen sich weich an und laufen nicht ein. In einem Stoffatelier in Hamburg erlernte sie traditionelle Jacquardtechniken und ist besonders geschickt darin, mehrlagige Muster auf Kissen zu kreieren. Sie testete sogar persönlich über zwanzig Materialarten für die Rückseite rutschfester Fußmatten und entschied sich schließlich für umweltfreundlichen Naturkautschuk, der den Boden schont und nicht so leicht abfällt. „Die Deutschen legen Wert auf Präzision und Langlebigkeit, und ich hoffe, dass jedes Produkt im Laden lange hält“, sagt Clara oft zu ihrem Team.

Beim Betreten des Designstudios fällt der erste Blick auf eine Wand voller Stoffmuster und handgeschriebener Handwerksnotizen. Hier wird jedes Produkt mehrfach verfeinert. So durchläuft beispielsweise das beliebte Kissen aus reiner Baumwolle zwölf strenge Prozesse von der Baumwollernte bis zum fertigen Produkt: Ägyptische Langstapelbaumwolle, deren Fasern 30 % länger sind als bei normaler Baumwolle, sorgt für die Flauschigkeit des Kissens.

Heute finden sich die Produkte des Ladens in Tausenden von Haushalten in ganz Deutschland. Im Wohnzimmer eines jungen Paares in Berlin schmücken geometrische Kissen das Sofa, und Sonnenlicht strömt durch die Fenster und verleiht dem Raum eine lebendige Note. In seiner Frankfurter Wohnung ist das Schlafzimmer des pensionierten Lehrers Martin mit Wollmatten ausgelegt, um seine nackten Füße im Winter vor dem Erfrieren zu schützen. Selbst in den Studentenwohnheimen der Universität München begleiten Kissen aus reiner Baumwolle die Studierenden beim Lernen im Licht ihrer Abendlampen.

Bei Sonnenuntergang saß Clara mit einer Tasse heißen Kaffees in der Hand auf dem Sofa in ihrem Atelier und beobachtete, wie die Straßenlaternen vor dem Fenster langsam aufleuchteten. Sie erinnerte sich an die Worte ihrer Mutter: „Die Wärme eines Zuhauses liegt in jedem kleinen Detail.“ Der Laden widmet sich der sorgfältigen Gestaltung dieser Details und schafft so ein sanftes und intimes Erlebnis, das jedem, der das Zuhause nutzt, selbst wenn er erschöpft ist, die heilende Kraft des Zuhauses spüren lässt.